DIY

DIY-Pinnwand aus Kork

Selbst gemachte Aufbewahrung für Notizen, Karten und Co.

Egal ob Einkaufszettel, dekorative Grußkarten oder kleine Erinnerungen: Im Alltag fällt einiges an Papierkram an, dessen Aufbewahrung in Küche, Büro oder Flur meist schwerfällt. Wohin mit der Zettelwirtschaft? Pinnwand-Elemente aus Kork können die Lösung sein. Anders als langweilige Pinnwände, müssen die nicht rechteckig sein, sondern können variabel geformt werden. Wir zeigen dir anhand eines Beispiels, wie einfach es ist Pinnwände aus Kork selbst herzustellen. Das DIY-Projekt eignet sich ideal zum Verschenken für diverse Anlässe und Gelegenheiten.

Was du brauchst:

Korkplatten findest du in Baumärkten, bei Fachhändlern, in Bastelläden und online. Achte dabei auf die Dicke, denn die Platten sind in unterschiedlichen Stärken erhältlich. Bedenke, dass sich das Material, je dicker es ist, umso schlechter mit einem herkömmlichen Teppichmesser zuschneiden lässt. Als Alternative zu besonders dickem Kork, könntest du zwei Platten nehmen und diese zusammenkleben. Mit der nötigen Dicke der DIY-Pinnwand gewährleistest du, dass die Reißnägel nicht durch den Kork hindurchdringen und die dahinterliegende Wand verunstalten.

Schritt 1: Kork streichen (oder zuerst zuschneiden)

Der erste Arbeitsschritt kann entweder im Streichen der Korkplatten oder im Zuschneiden bestehen. Wir haben den Kork zunächst farblich gestaltet, damit die Ränder nach dem Zuschneiden die typische Korkfarbe behalten und nicht durch Farbtropfen geprägt sind. Das macht das Streichen etwas einfacher, weil man weniger aufpassen muss.

Hinsichtlich der farblichen Gestaltung ist man völlig frei. Während wir alle drei Korkelemente Türkis gestrichen haben, könntest du drei unterschiedliche Farben wählen, die harmonisch zusammenpassen. Oder zwei Elemente in der identischen Farbe und eines in einer kontrastreichen Nuance. Achte beim nächsten Besuch der Person, die du mit diesem selbst gemachten Geschenk überraschen willst, welche Farben dessen Wohnlandschaft prägen. Welche Farbtöne würden passen?

Lass die Korkplatten anschließend über Nacht trocknen.

Schritt 2 – Schablonen vorbereiten

Du willst Motive auf den Kork auftragen, um die Pinnwand kreativer zu machen? Kein Problem! Online, in Magazinen oder in deiner Fantasie findest du sicherlich eine Vielzahl an Möglichkeiten. Da unsere Pinnwand in einer Küche platziert werden soll, haben wir ein Element mit einem Kochtopf-Symbol und eines mit einem Löffel und einem Frühstücksei bemalt. Die Schablonen hierfür haben wir bereits für ein anderes DIY-Projekt genutzt, sodass wir keine Vorlagen mehr anfertigen mussten.

Solltest du nichts Geeignetes parat haben, könntest du nach „Silhouetten Kochutensilien“ oder „Silhouetten Tiere“ googeln. Schalte auf „Bilder“ und schon werden dir dutzende Motive angezeigt. Drucke dir welche aus, schneide die Innenfläche der Motive aus und schon hast du eine selbst gemachte Schablone angefertigt.

Schritt 3 – Kork zuschneiden

Suche eine Schüssel, eine Kuchenform, einen Topf oder ähnliches, das die gewünschte Größe aufweist, die deine Korkelemente später haben sollen. Wir wollten runde Teile und haben dafür eine Gugelhupfform eingesetzt. Lege die Korkplatte auf ein Schneidebrett und platziere darauf die Form. Schneide jetzt vorsichtig mit dem Teppichmesser den Kork entlang der Ränder ab. Achte auf deine Finger!

Unschöne Überreste am Rand kannst du, wenn du mit der Form fertig bist, sorgfältig mit dem Messer entfernen. Oft lässt sich Kork auch super leicht abbrechen, solange eine Schnittkante besteht.

Schritt 4 – Pinnwand-Elemente gestalten

Mit deinen Schablonen trägst du anschließend die Symbole auf den Kork auf. Verwende hierfür einen Farbton, der zum Untergrund passt, aber darauf gut erkennbar ist. Wieder gut trocknen lassen. Wichtig: Um zu verhindern, dass die Farbe unter die Schablone läuft und verschmiert, die Schablonen mit Sprühkleber fixieren.

Das Ergebnis könnte nun so aussehen:

Dass die Ränder nicht perfekt werden, ist nicht weiter schlimm. Das ist auf unebenem Kork kaum zu vermeiden. Aber man darf ja auch sehen, dass es selbst gemacht ist : )

Ein Element haben wir einfarbig gelassen, so dass das Ganze nicht zu unruhig wirkt.

Damit deine Lieben die DIY-Pinnwand aus Kork direkt an einer Wand befestigen können, sind wiederablösbare Klebepads eine denkbare Lösung. Verpacke sie am besten gleich mit der Pinnwand. Alternativ können Korkplatten mit Nägel befestigt werden. Denke auch an Reißnägel und lege sie dem Präsent bei.

Das Beste an einzelnen Korkteilen ist, dass sie je nach Geschmack flexibel arrangiert werden können. Entweder in einer Reihe hochkant, nebeneinander oder in einer anderen beliebigen Anordnung.

Weitere Ideen

Deine Pinnwand-Teile müssen übrigens nicht rund werden. Falls dir rechteckige, dreieckige, quadratische oder ovale Formen besser gefallen, geht natürlich auch das. Weitere dekorative Formen wären Wolken, Herz, Sterne oder Sprechblasen. Du musst den Kork auch nicht vollständig mit Farbe bedecken. Kreppband eignet sich hervorragend, um Formen abzuteilen und unterschiedliche Farben zum Einsatz kommen zu lassen.

Viel Spaß beim Kreativsein!

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Ein DIY-Tutorial von Gabriele Klose

Gabriele Klose

Gabriele Klose ist seit 2011 selbstständige Webworkerin und Gesellschafterin der bohnline Medienservice GbR. Seither beschäftigt sie sich hauptberuflich mit der Texterstellung für zahlreiche Unternehmen. Gleichzeitig führt sie mehrere Blogs, darunter das Wohnmagazin wohncore.de. Dort lebt sie ihre Leidenschaft für Do-it-yourself, Dekoration und Ordnung aus. Mit Kreativität entwickelt sie regelmäßig neue Ideen und realisiert sie in individuellen Projekten.

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