DIY

Selbstgemachte Wanddekoration

Individuelles DIY-Geschenk aus Holz

Mit selbstgemachten Geschenken kann man seinen Lieben eine ganz besondere Freude machen. Man beweist damit Kreativität und zeigt Beschenkten, dass man für sie auch gerne etwas mehr Aufwand in Kauf nimmt. Do-it-yourself Geschenkideen kommen von Herzen und liegen voll im Trend. Die Frage ist nur, was man genau zaubern soll, um zu überzeugen. Schließlich soll es nicht irgendein unnützer Staubfänger sein. Mit einer dekorativen Wanddekoration aus Holz kannst du garantiert punkten. Schlicht gestaltet und mit originellen Sprüchen versehen, avancieren derartige Deko-Objekte zu einem schicken Accessoire für die eigenen 4-Wände. Wir zeigen dir, wie es geht!

Was du brauchst!

Um eine derartige Wanddekoration herzustellen, brauchst du folgendes Material:

Folgende Werkzeuge solltest du zur Hand haben:

Natürlich musst du auch Sprüche oder Zitate parat haben! Diese findest du entweder online oder in Büchern. Am Ende des Textes haben wir ein paar Anregungen für dich.

Materialien einkaufen

Der erste Schritt, den du für die Wanddekoration tun musst, ist natürlich das Einkaufen der Materialien. Entsprechende Holzlatten beziehungsweise Holzleisten bekommst du in jedem gut sortierten Baumarkt. Bedenke dabei, wie viele Latten du brauchst. Abhängig von den Sprüchen, die du auf der Dekoration unterbringen möchtest, musst du die Menge ausreichend kalkulieren. Wichtig ist hier, dass du die Schriftzüge groß genug planst. Sie sollen auch von ein paar Metern Entfernung gut lesbar sein.

Bei der Holzfarbe hast du die Wahl zwischen verschiedenen Produkten. Du kannst dich beispielsweise für einen Acryllack, Holzlack, eine Lasur oder ein Dekorwachs entscheiden. Jedes Material hat seine Vor- und Nachteile. Online findest du ausreichend Informationsmaterial. Wir haben uns für einen leicht zu verarbeitenden, cremeweißen und matten Acryllack entschieden. Er lässt sich komfortabel verstreichen, deckt sehr gut, ist wetterbeständig und stoß- sowie schlagfest. Beschenkte können die Wanddekoration daher bedenkenlos abwischen, was sich im Alltag als praktisch erweist. Dekorationsdraht gibt es in verschiedenen Farben in Bau- oder Bastelmärkten. Auch Krampen und Werkzeuge sind in Baumärkten erhältlich.

Holz sägen

In unserem Beispiel haben wir die einzelnen Holzlatten auf 18 Zentimeter Länge gesägt. Du kannst die Länge variabel anpassen, je nach dem wie die Wandelemente aussehen sollen. Nachdem die Holzteile gesägt sind, musst du die Kanten sorgfältig schleifen, damit sich später niemand daran verletzen kann. Das Schleifpapier dafür einfach gleichmäßig über die Kanten bewegen.

Holzlatten streichen

Nachdem die Latten vorbereitet sind, müssen sie gestrichen werden. Bezüglich der Farbe bist du ebenfalls komplett flexibel. Wenn du lieber blaue, braune oder gelbe Latten möchtest, kannst du das ganz nach deinem Geschmack entscheiden. Auch unterschiedlich farbige Hölzer wären denkbar. Lasse deiner Kreativität freien Lauf : )

Rühre die Farbe vor dem Streichen ausreichend lange um, damit sich die Farbpartikel gleichmäßig verteilen! Wir haben den Acryllack etwas mit Wasser verdünnt, damit er sich noch besser streichen lässt und gut ins Holz eindringen kann. Streiche immer zunächst eine Seite und lasse das Holz gut trocknen. Anschließend die andere Seite bearbeiten und wieder trocknen lassen. Ob ein Anstrich reicht oder eventuell mehrere notwendig sind, hängt vom Holz und der Farbe ab. Schau dir das Ergebnis einfach nach dem ersten Durchgang an und entscheide individuell ob weitere Schichten benötigt werden. Dies hängt auch ein bisschen davon ab, welchen Look du erzielen willst. Ein eher sauberer und klarer Look sollte möglichst deckend und gleichmäßig aussehen. Stehst du dagegen mehr auf den trendigen Shabby Chic darf das Holz gerne durchschimmern. Für den Vintage-Stil nimmst du nach dem Trocknen nochmals das Schleichpapier zur Hand. Damit leicht über die Kanten „fahren“ und du erhältst einen tollen Used-Look. Verwende hierfür ein feines Schleifpapier (feine Körnung).

Sprüche auftragen

Ist die Farbe trocken und die Holzlatten vorbereitet, kannst du sie beschriften. Hierfür benötigst du einen Stift in einer passenden Farbe. Wir haben uns aufgrund der weißen Farbe für einen schwarzen Schönschreibstift entschieden. Er bildet einen klaren Kontrast und die Schrift ist gut lesbar. Darauf solltest du immer achten, wenn du Holzfarbe und Stift kaufst. Schließlich soll man deine ausgewählten Zeilen bequem lesen können. Lege dir vor dem Schreiben die Holzleisten zurecht und überprüfe, welche Wörter jeweils auf eine Holzleiste passen. Unser Schönschreibstift ist für wenig Geld erhältlich und wegen seiner schrägen Kante besonders für das Schönschreiben geeignet. Schreibe ein paar Wörter auf Papier bevor du auf dem Holz beginnst. Übe den perfekten Schwung für eine dekorative Schrift!

Hölzer befestigen

Sobald alle Hölzer fix und fertig sind, kannst du damit anfangen alles miteinander zu einem Objekt zusammenzufügen. Halte dich am bersten auch an unsere Reihenfolge. Solltest du beim Beschriften Fehler machen und die Holzleisten bereits mit Draht und Co. fixiert haben, musst du alles wieder auseinanderreißen. Und das wäre schade.

Nun drehst du die Latten in der richtigen Reihenfolge (!) um und legst sie dir mit dem richtigen Abstand zueinander hin. Lasse ein bisschen Platz, das wirkt ansprechender und fördert die Leserlichkeit. Nun nimmst du den Dekorationsdraht und schneidest dir mit der Zange ein entsprechendes Stück zurecht. Lege den Draht an das unterste Brettchen und nimm eine Krampe zur Hand. Diese Krampen müssen kürzer sein, als das Holz breit ist. Ansonsten kommen die Spitzen auf der anderen Seite heraus und das wäre weniger schön und zudem gefährlich. Krampen sind ideal für diesen Zweck, weil du sie einfach ins Holz hämmerst. Sie fixieren den Draht zuverlässig und sind von vorne nicht erkennbar.

Nun hältst du die Krampen über den Draht und schlägst sie vorsichtig in das Holz, bis die Krampen komplett ins Holz eingedrungen sind. Aber Achtung: Holz ist kein Stahl und deshalb musst du beim Hämmern aufpassen sein. Hämmerst du zu stark auf die Krampen kann das zum „Springen“ des Holzes führen. Das Ergebnis sind unschöne Risse.

Am ersten Holzbrett verknotest du den Draht, damit er nicht herausrutschen kann. Nun arbeitest du dich von Holzelement zu Holzelement. Auf einer Seite fertig, musst du oben ausreichend Draht einplanen für den Henkel. Damit wird das DIY-Element aufgehängt. Forme einen schönen Bogen!  Auf der anderen Seite gehst du dann genauso vor und verknotest den Draht am letzten Holzstück. Du musst nicht zwangsläufig einen Knoten machen, es kann auch reichen den Draht einfach umzuklappen oder einmal zu verschlingen. Achte beim Befestigen der Krampen auf den Abstand zwischen den Hölzern! Am Ende sollte das Ganze dann so aussehen, wie auf diesem Bild:

Um die Wanddekoration optisch aufzuwerten, kannst du noch hübsche Schleifen am Henkel anbringen. Und wenn du es besonders raffiniert gestalten möchtest, könntest du auf den Draht auch Perlen auffädeln, die den Henkel zieren.

Tipps zum Schluss:

Bedenke, dass es sich bei dieser Geschenkidee nicht um eine Variante handelt, die du mal eben in fünf Minuten erledigen kannst. Sie erfordert Zeit und Geduld. Beginne daher mindestens zwei Wochen vor dem Anlass mit den Vorbereitungen. Sollte etwas schiefgehen, kannst du noch reagieren und hast Zeit zum Ausbessern. Säge dir besser ein paar Holzlatten mehr zurecht damit es am Ende leicht. Bedenke, dass beim Beschriften oder Streichen immer etwas daneben gehen kann. Gut, wenn du dann Ersatz hast!

4 Anregungen für Sprüche:

  1. Glück ist ein Haus, in dem das Leben wohnt.
  2. Reich sind nur die, die wahre Freunde haben.
  3. Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab.
  4. Das Glück kommt überall dorthin, wo ein gutes Herz wohnt und eine liebe Seele zuhause ist.

Wir wünschen dir viel Freude beim Nachmachen und Schenken : )

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Ein DIY-Tutorial von Gabriele Klose

Gabriele Klose

Gabriele Klose ist seit 2011 selbstständige Webworkerin und Gesellschafterin der bohnline Medienservice GbR. Seither beschäftigt sie sich hauptberuflich mit der Texterstellung für zahlreiche Unternehmen. Gleichzeitig führt sie mehrere Blogs, darunter das Wohnmagazin wohncore.de. Dort lebt sie ihre Leidenschaft für Do-it-yourself, Dekoration und Ordnung aus. Mit Kreativität entwickelt sie regelmäßig neue Ideen und realisiert sie in individuellen Projekten.

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