DIY

DIY-Wimpelkette

Wimpelkette selber machen mit Papier

Ein Geburtstag steht vor der Tür und du musst noch die Räumlichkeiten dekorieren? Du willst zu einer Party ein kleines Mitbringsel überreichen oder hast noch keine passende Idee, um Geldscheine kreativ zu verpacken? Dann hätten wir hier vielleicht was für dich. Wir haben aus Notenblättern eine kreative Wimpelkette gebastelt, die sich vielfältig einsetzen lässt. In unserer Bastelanleitung erfährst du, wie du sie ganz leicht anfertigen kannst.

Was du brauchst:

Als Wimpel bezeichnet man kleine Fahnen, die meistens eine dreieckige Form aufweisen. Reiht man mehrere Wimpel an einer Schnur aneinander, spricht man von einer Wimpelkette. Diese lassen sich ganz nach persönlichem Geschmack und Anlass gestalten. Genau diese Tatsache, macht das kleine DIY-Projekt so interessant zum Schenken. Du kannst Wimpelketten beispielsweise für Kindergeburtstage zum Dekorieren, für die nächste Gartenparty oder als kleine Aufmerksamkeit für Freunde, Bekannte und Verwandte nutzen.

Wir haben uns für Notenblätter entschieden, weil die sich super zum Verschenken eignen und stilstich relativ neutral sind. Du kannst aber auch buntes Papier, einfarbig oder mit Muster, nehmen. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Diese Bastelanleitung funktioniert mit diversen Materialien und kann dir quasi als „Grundrezept“ dienen ; )

Schritt 1: Wimpel vorbereiten

Zunächst überlegst du dir, wie groß die Wimpel sein sollen. Wir haben uns für 10 Zentimeter Breite und 12 Zentimeter lange Wimpel entschieden. Um eine Schablone anzufertigen, nimmst du ein Lineal zur Hand und zeichnest mit Bleistift auf Papier zunächst eine 10 Zentimeter lange Linie möglichst mittig auf.

Nun gehst du auf dieser Linie zur Mitte, also bei 5 Zentimeter und misst von hier aus nach unten sowie oben jeweils 12 Zentimeter. An diesem Punkt markierst du die Spitzen des Wimpels und zeichnest von hier jeweils zu den beiden Endpunkten der 10-Zentimeter-Linie eine Linie. Du verbindest damit die Spitzen mit der Mitte des Wimpels und zeichnest zwei identische, gegenüberliegende Dreiecke. Die Verbindung in der Mitte bleibt. Hier wird nachher die Schnur fixiert.

Jetzt die Vorlage ausschneiden und schon hast du die Schablone. Folgendermaßen sollte ein Wimpel ungefaltet aussehen:

Mit der Schablone (die du gleichermaßen als Wimpel nehmen kannst) zeichnest du nun so viele Wimpel auf, wie du für deine Kette brauchst. Für unsere mittellange Wimpelkette haben wir insgesamt fünf Wimpel gemacht. Anschließend alles ausschneiden.

Schritt 2: Reihenfolge zurechtlegen

Jetzt die Wimpel in der Mitte (an der 10 Zentimeter-Linie) falten und anschließend die ideale Reihenfolge auswählen. Gerade bei Noten oder Bastelpapier mit Motiv kann es vorteilhaft sein, die Reihenfolge clever zu wählen. So kannst du die Gesamtoptik des dekorativen Objektes beeinflussen.

Schritt 3: Wimpel mit Schnur verbinden

Auf der Innenseite der Wimpel an den Kanten Kleber auftragen, auch an der Faltlinie! Dort wird jetzt die Schnur platziert. Wimpel mittig falten und darauf achten, dass die Spitzen optimal aufeinanderliegen. Kanten glattstreichen und Schnur andrücken.

So gehst du jetzt mit allen Wimpeln vor. Achte ein wenig darauf, dass die Abstände identisch sind.

Das war´s auch schon! Wie du siehst, ist es total einfach Wimpelketten herzustellen. Neben Stoffen lassen sich diese nämlich auch mit Notenblättern oder Bastelpapier anfertigen und das geht viel schneller. Zudem benötigst du keine Nähmaschine ; )  

Solltest du Geldscheine verschenken wollen, eignet sich eine Wimpelkette dafür ideal. Du könntest die Scheine zum Beispiel zu Krawatten, Hemden oder sonstigen Kleidern falten und mit Mini-Wäscheklammern an der Schnur zwischen den Wimpeln befestigen. Hiermit könntest du ein ansonsten relativ langweiliges Geldgeschenk in ein raffiniertes Präsent verwandeln, das Beschenkten zeigt, dass du dir Mühe gegeben hast!

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Ein DIY-Tutorial von Gabriele Klose

Gabriele Klose

Gabriele Klose ist seit 2011 selbstständige Webworkerin und Gesellschafterin der bohnline Medienservice GbR. Seither beschäftigt sie sich hauptberuflich mit der Texterstellung für zahlreiche Unternehmen. Gleichzeitig führt sie mehrere Blogs, darunter das Wohnmagazin wohncore.de. Dort lebt sie ihre Leidenschaft für Do-it-yourself, Dekoration und Ordnung aus. Mit Kreativität entwickelt sie regelmäßig neue Ideen und realisiert sie in individuellen Projekten.

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