DIY

Geschenkverpackung selbst gestalten

Aus einem alten Amazon-Päckchen eine DIY-Verpackung basteln

Im Handel werden jede Menge Geschenkverpackungen angeboten. Von dekorativen Boxen, über hübsch gestaltete Schachteln bis hin zu großzügigen Körben ist für jeden Geschmack etwas Passendes geboten. Leider sind diese Artikel nicht billig. Wir möchten dir zeigen, wie du günstig und mit wenig Aufwand attraktive Geschenkverpackungen basteln kannst.

Benötigte Materialien:

Bezüglich der Kartons musst du einfach schauen, welches Format und welche Größe du zum Verpacken des Geschenks brauchst. Wenn du häufig online bestellst, lohnt es sich durchaus die Kartons aufzubewahren. Die kannst du in vielerlei Hinsicht weiterverwenden. Unter anderem um Geschenke originell zu verpacken. Vorteilhaft sind stabile Kartons, die möglichst unversehrt sind. Schließlich soll die Präsentschachtel nicht minderwertig wirken. Auch Schuhkartons sind denkbar.

Gründe für selbst gemachte Geschenkverpackungen

Da Kartons generell eher weniger schön sind, musst du sie natürlich entsprechend einpacken. Dazu eignet sich Geschenkpapier optimal. Du fragst dich vielleicht gerade, warum du einen Karton einpacken sollst, wenn du doch auch direkt das Präsent damit einpacken könntest. Die Frage ist berechtigt. Jedoch sind selbst gemachte Geschenkverpackungen aus Kartons immer dann besser, wenn dein Geschenk eine Form hat, die sich nur mühsam optisch ansprechend verpacken lässt. Aber auch um den Überraschungseffekt zu maximieren, sind solche Schachteln ideal. Du könntest in den Karton zum Beispiel Füllmaterial geben, damit das Geschenk erst auf den zweiten Blick erkennbar ist. Auch eine Ladung voller Konfetti kommt gut an und maximiert die Freude über deinen Einfallsreichtum. Im Grunde geht es beim Schenken darum unseren Lieben zu zeigen, dass sie uns etwas bedeuten. Mit liebevollen Verpackungen, kreativen Ideen und Liebe zum Detail kannst du dies verdeutlichen. Hinzu kommt, dass du empfindliche Geschenke mit solchen stabilen Verpackungen optimal schützen kannst. Deine selbst gemachte Verpackung kann langfristig als Aufbewahrungsbox dienen.

Achte bei der Auswahl von Geschenkpapier darauf, dass das Papier möglichst reißfest und stabil ist. Minderwertige Ware gibt kleinsten Berührungen nach und reißt. Neben Geschenkpapier kannst du Landkarten benutzen. Besonders gut kommen solche Sachen bei Menschen an, die Fernweh haben und gerne Reisen. Aber auch sonst sind Landkarten eine tolle Alternative. Vielleicht hast du noch ausrangierte Exemplare, die sowieso niemand mehr braucht. Entsorge sie nicht und verwende sie stattdessen für diesen Zweck. Wenn du zudem noch welche hast mit dem Lieblingsland oder der Lieblingsstadt der Beschenkten, kannst du einen Volltreffer landen und für die perfekte Überraschung sorgen.

Kartons einpacken

Wenn du eine offene Geschenkverpackung erhalten willst, musst du zunächst die oberen Laschen des Kartons nach innen klappen. In derartige Kartons kannst du später Arrangement aus mehreren kleinen Utensilien bilden, die man direkt sehen darf. Ähnlich wie in einem Geschenkkorb. Nachfolgend alle weiteren Schritte:

Karton falls nötig unten und seitlich mit Paketklebeband stabilisieren. Damit verhinderst du, dass die einzelnen Laschen nachgeben und möglicherweise etwas herausfällt.

Karton auf Geschenkpapier stellen und notwendige Breite sowie Länge berechnen. Bei offenen Geschenkverpackungen musst du die Innenseite mit einkalkulieren, da man diese auch sehen wird. Berechne am besten auf allen Seiten fünf Zentimeter mehr, damit es nicht zu knapp wird.

Geschenkpapier zuschneiden

Damit das Papier am Ende glatt anliegt und alles ordentlich aussieht, musst du zuerst eine Seite einschneiden. Wie auf den Fotos verdeutlicht, schneidest du damit die erste Seite zu, um den Karton seitlich zu verkleiden.

Anschließend die Lasche in den Karton falten und dort am Boden mit transparentem Klebeband fixieren

Das Gleiche machst du mit den anderen Seiten des Kartons. Auf dem Foto haben wir für dich festgehalten, wie du weiter vorgehen musst.

Jetzt diese Lasche nach oben klappen, wieder am Karton befestigen und das seitliche Reststück entsprechend seitlich falten sowie befestigen.

Von der anderen Seite sieht das dann folgendermaßen aus:

Sobald die erste Seite fertig ist, gehst du an der gegenüberliegenden Seite ähnlich vor. Diesmal schneidest du allerdings etwas anders: Nicht bis zum Karton, sondern nur bis zur Höhe der oberen Kante des Kartons. Auf dem Foto erkennst du wie es geht. Die Seitenlasche nach innen klappen und fixieren.

Jetzt nur noch die übrigen Seitenstücke einschlagen, festkleben und fertig ist dein selbst gemachter Geschenkkarton.


Aufgrund der Maße von Geschenkpapier kann es gut sein, dass auf dem Boden innerhalb des Kartons eine Lücke bleibt. Nimm einfach ein weiteres Stück Papier, schneide es richtig zu und gestalte damit den Boden. Um diesem das gewisse Extra zu verleihen, könntest du gemustertes Papier oder eine andere Farbe nehmen. Achte darauf, dass es farblich zusammenpasst.

Falls du einen Schuhkarton verwendest, musst du zusätzlich den Deckel bekleben. Dabei gehst du vom Prinzip her genauso vor, wie oben beschrieben. Nur dass du weniger Papier brauchst. 

Tipps

Damit außen nicht alles voller Klebestreifen ist, kannst du dort Klebstoff verwenden. Hierbei ist allerdings elementar, dass du keinen flüssigen Klebstoff nimmst, weil die in der Regel durchschimmern und unschöne Flecken verursachen. Klebestifte sind für diesen Zweck besser geeignet. Falls du die Geschenkverpackung noch strapazierfähiger machen willst, befestigst du über das Geschenkpapier zusätzlich transparente Geschenkfolie. Die Vorgehensweise ist genauso wie beim Papier.

Geschenkverpackung aufpeppen

Dir sind diese Geschenkverpackungen zu langweilig? Kein Problem! Beim Verzieren sind keine Grenzen gesetzt. Ein paar Anregungen zum Aufpeppen der Kartons:

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Ein DIY-Tutorial von Gabriele Klose

Gabriele Klose

Gabriele Klose ist seit 2011 selbstständige Webworkerin und Gesellschafterin der bohnline Medienservice GbR. Seither beschäftigt sie sich hauptberuflich mit der Texterstellung für zahlreiche Unternehmen. Gleichzeitig führt sie mehrere Blogs, darunter das Wohnmagazin wohncore.de. Dort lebt sie ihre Leidenschaft für Do-it-yourself, Dekoration und Ordnung aus. Mit Kreativität entwickelt sie regelmäßig neue Ideen und realisiert sie in individuellen Projekten.

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