DIY

DIY-Skateboard-Uhr

Selbst gemachte Uhr aus altem Skateboard

Du willst Erwachsenen, Jugendlichen oder Kindern mit Interesse an Skateboards eine besondere Freude machen? Dann haben wir hier eine kreative Geschenkidee für dich. Wir haben aus einem alten Skateboard eine coole Wanduhr gebastelt, die sich super als stylisches Präsent eignet. In der nachfolgenden Bauanleitung erfährst du wie es geht!

Was du für die Skateboard-Uhr brauchst:

Und so geht´s:

Schritt 1 – Uhrwerk ausbauen

Besonders günstig kannst du diese Uhr herstellen, in dem du eine preiswerte Uhr kaufst und daraus das Uhrwerk entnimmst. Derartige Uhren gibt es in diversen Geschäften und natürlich auch online. Unsere Uhr hat zehn Euro gekostet, allerdings haben wir in der Zwischenzeit schon Alternativen entdeckt, die sogar unter fünf Euro lagen. Solche Uhren kann man meist sehr leicht auseinanderbauen. In unserem Beispiel mussten wir lediglich fünf kleine Schrauben lösen und schon konnten wir Glas, Rahmen und Uhrwerk einzeln entnehmen.

Mit einem Schraubenschlüssel haben wir die Verbindung zwischen Uhrwerk und Zeigern gelöst.

Wenn du dir diesen Arbeitsschritt sparen möchtest, kannst du online ein einfaches Uhrwerk für wenige Euro bestellen und direkt einbauen. Ganz wie du magst. Vielleicht hast du ja aber sowieso noch eine alte Uhr zuhause, die dir nicht mehr gefällt. Mit dieser Bauanleitung kannst du sie prima recyceln.

Alte und benutzte Skateboards sind prädestiniert, da sie aufgrund der Abnutzungsspuren besonders charakteristisch wirken. Solltest du selbst kein passendes Modell besitzen, kannst du unter anderem bei eBay Kleinanzeigen, auf dem Flohmarkt oder bei sonstigen Anlaufstellen für Gebrauchtwaren danach Ausschau halten. Möglicherweise hat aber auch die Person, die du mit dieser Uhr beschenken willst, ein geeignetes Stück, das nicht mehr zum Skateboarden eingesetzt wird. Lass es dir aushändigen und stelle eine Überraschung in Aussicht. Das steigert die Vorfreude zusätzlich ; )

Schritt 2 – Skateboard vorbereiten

Zunächst mal musst du das Skateboard von seinen Rädern befreien. Allerdings ist das kein Muss. Je nach dem, wie du die Uhr später an der Wand befestigen willst, kannst du die Räder auch dran lassen. Wir haben uns allerdings dazu entschieden sie abzumontieren. Anschließend haben wir uns überlegt, wo die Uhr am besten platziert werden könnte. Hier hast du mehrere Möglichkeiten: Entweder du montierst die Uhr so, dass später die Rückseite des Boards zu sehen ist oder du richtest die Zeiger auf der Vorderseite aus. Entscheide das einfach danach, welche Seite dir besser gefällt.

Wir haben die obere Seite gewählt. Hier musst du allerdings bedenken, dass ein Skateboard in der Regel nicht flächendeckend gerade ist, sondern nach außen hin leicht gewölbt. Das bedeutet, dass du genau schauen musst, dass die Zeiger der Uhr ausreichend Freiraum zum Drehen haben. Auf der Unterseite des Skateboards hast du das Problem nicht.

Sobald du weißt, wo sich die Zeiger zukünftig drehen sollen, wird mit einer Bohrmaschine und einem entsprechend großen Bohraufsatz ein Loch gebohrt. Wir verwendeten einen 8-Millimeter Bohrer. Das Loch ist notwendig, um später den Kontakt zwischen Uhrwerk und Zeigern herzustellen.

Aufgrund der Tatsache, dass zwischen Uhrwerk und Zeiger-Aufsatz nur ein begrenzter Abstand zur Verfügung steht, muss man auf der Rückseite des Boards eine passende Form in das Holz fräsen. Nur so kannst du das Uhrwerk mit den Zeigern verbinden. Stecke dafür das Uhrwerk mit dem Verbindungsstück in das gebohrte Loch und zeichne mit Bleistift die Form auf dem Board nach.

Wir haben einen handlichen Akku-Bohrer mit Holzfräse-Aufsatz eingesetzt, um das Skateboard zu bearbeiten. Das hat sehr gut geklappt und kaum Kraft gekostet. Lediglich ein wenig Geduld, da das Holz sehr hart ist und man es Schicht für Schicht abtragen muss. Um Verletzungen vorzubeugen und ein sauberes Ergebnis abzuliefern, sollte die bearbeitete Stelle an Kanten und Ecken gründlich mit Schleifpapier geglättet werden. Zieh dir Handschuhe an, um deine Hände vor Holzsplittern zu schützen!

Hat alles geklappt, sieht das Ergebnis der Fräsarbeiten ungefähr so aus:

Schritt 3 - Zeiger bemalen

Möglicherweise sind die Zeiger aufgrund ihrer Farbe auf dem Skateboard schlecht zu sehen. Wir strichen die Zeiger der Uhr deshalb mit weißer Farbe. Ansonsten wäre der Kontrast sehr gering gewesen und die Uhr hätte ihren Zweck nicht erfüllt, nämlich das bequeme Ablesen der Uhrzeit ; ) Zum Bemalen können zum Beispiel Acryllack oder Vollton- und Abtönfarben zum Einsatz kommen.

Farblich kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen. Du musst nicht alle Zeiger in der gleichen Farbe anmalen. Du könntest für den Sekundenzeiger auch eine kontrastreiche Farbe zu den anderen beiden Zeigern wählen, um einen optischen Akzent zu setzen. Lasse die Zeiger gut durchtrocknen, bevor du weitermachst!

Schritt 4 - Uhrwerk einbauen

Jetzt sind alle Einzelteile bereits startklar zum Einbau und du kannst damit beginnen das Uhrwerk in die gefräste Lücke auf der Rückseite einzusetzen. Mit den zum Uhrwerk gehörigen Montagematerialien wie Schraube und Unterlegscheibe wird es am Board fixiert. Der genaue Aufbau der Verbindung kann leicht variieren. Nun werden die Zeiger ausgerichtet und das Uhrwerk mit einem Schraubenschlüssel endgültig befestigt.

Das war´s im Grunde auch schon : ) War gar nicht so schwer oder? Setze abschließend noch eine passende Batterie ein und prüfe, ob die DIY-Uhr wie gewünscht funktioniert. Hast du alles richtig gemacht, sollte sie wie gewohnt ticken : )

Schritt 5 - Aufhänger anbringen

Damit Beschenkte ihre neue und einzigartige Do-it-yourself-Uhr direkt an der Wand aufhängen können, braucht es jetzt noch einen Aufhänger. Normalerweise sollte das Board von einigen Löchern geprägt sein. Hier waren die Räder montiert. Diese Löcher kannst du einsetzen, um eine dekorative Schnur oder ähnliches hindurch zu spannen. Mit diesem selbst gemachten Aufhänger und einem herkömmlichen Nagel kann dein Präsent jede Wand schmücken.

Wir wünschen dir viel Erfolg beim Bauen dieser Uhr und hoffen, dass sie deine Lieben begeistert : )

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Ein DIY-Tutorial von Gabriele Klose

Gabriele Klose

Gabriele Klose ist seit 2011 selbstständige Webworkerin und Gesellschafterin der bohnline Medienservice GbR. Seither beschäftigt sie sich hauptberuflich mit der Texterstellung für zahlreiche Unternehmen. Gleichzeitig führt sie mehrere Blogs, darunter das Wohnmagazin wohncore.de. Dort lebt sie ihre Leidenschaft für Do-it-yourself, Dekoration und Ordnung aus. Mit Kreativität entwickelt sie regelmäßig neue Ideen und realisiert sie in individuellen Projekten.

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